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HERDA - was ist das eigentlich?

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HERDA ist die Abkürzung von Hereditary Equine Regional Dermal Asthenia, was so viel bedeutet wie erbliche, regional begrenzte Hautschwäche bei Pferden.

Bei HERDA handelt es sich um eine degenerative und genetisch bedingte Erkrankung, die Hautdefekte insbesondere am Rücken verursacht. Dabei ist die Haut am Rücken extrem verletzlich und reißt leicht. Bei der Heilung entstehen unansehnliche Narben. Die Pferde sind unreitbar. Die University of California Davis beschäftigt sich seit einigen Jahren mit HERDA. Die Erkrankung ist relativ selten.  Sie betrifft nicht ausschließlich, aber überwiegend Westernpferde. Alle betroffenen Pferde sind  - zum Teil sehr weitläufig - miteinander verwandt, wobei der Erbgang autosomal rezessiv ist, d.h. es müssen beide Elternteile das Gen tragen (ohne selbst krank zu sein!), um es an das Fohlen weiterzugeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Fohlen aus dieser Anpaarung dann Doppelgenträger wird und damit die Symptome von HERDA zeigt, liegt bei 25 %. Betroffene Fohlen werden normalerweise symptomfrei geboren; Hautareale, die später Läsionen entwickeln, sind lokal und uneinheitlich über den Körper verteilt. Hauptsächlich betroffen ist allerdings die Rückenpartie und folgerichtig wird die Erkrankung oft erst entdeckt, wenn die Pferde „unter den Sattel“ kommen – mit etwa 3Jahren.
 
Seit einiger Zeit steht ein DNA-Test zur Verfügung, so dass Trägertiere, die eine (N/H ) oder zwei (H/H ) Anlagen für das HERDA-Gen   tragen, leicht identifizert werden können. Wird das HERDA-Gen beim untersuchten Pferd nicht nachgewiesen, so lautet das Ergebenis N/N.

Verantwortungsbewußte Zucht ist ein absolutes Muss!

Alle bei uns zur Zucht eingesetzten Pferde sind auf HERDA getestet. Alle sind HERDA N/N, das heißt, sie tragen dieses Gen nicht und können es somit auch nicht an ihre Nachkommen vererben!

Diese Labore führen HERDA-Tests durch:

www.animalgenetics.us        www.vgl.ucdavis.edu         www.vet.cornell.edu